Das Bekannte, das Unbekannte und das Unerkennbare
Die Emanationen des Adlers sind immer in Form von wirbelnder, pulsierender, fließender und wellenförmiger Energie vorhanden. Je nach der Empfangsmöglichkeit des Individuums besteht die Möglichkeit bestimmte Energien wahrzunehmen, zu verarbeiten (in den Kontext zu bereits gemachten Erfahrungen zu setzen) und zu nutzen.
Wird Wissen mittels des ersten Kraftringes, dem Verstand erlangt, wird vom Erreichen der ersten Aufmerksamkeit gesprochen, wenn es sich um abstraktes spirituelles, transzendentes Wissen handelt, welches mit dem zweiten Kraftring, dem Willen erreicht wird, spricht man von der zweiten Aufmerksamkeit.
In beiden Fällen wird das zuvor Unbekannte zum Bekannten.
Dadurch dass immer nur eine Auswahl von Emanationen des Adlers wahrgenommen werden und in einen Kontext gesetzt werden kann, bleibt ein erheblicher Teil der Ausstrahlung des Adlers, dem Individuum verschlossen, sowohl beim Nutzen des ersten Kraftringes, dem Verstand, als auch des zweiten Kraftringes, dem Willen,
Damit bleibt das Unbekannte weiterhin Unerkennbar.
Normalerweise wird erst mit dem Tod für jeden Menschen, für kurze Zeit offenbar und direkt erfahrbar, um was es sich beim Unerkennbaren handelt. Es ist in diesem Moment direkt erfahr-, aber nicht mehr nutzbar.
Erst mit den speziellen Techniken der Tolteken, dem Pirschen, dem Träumen, eine vollendeten Rekapitulation und der Nutzung der Schicksalsmacht der Absicht, kann die Schwelle zum Unerkennbaren erfolgreich überschritten werden. Die durch die Techniken erlangte Glut der Bewußtheit, verwandelt sich in ein verzehrendes Feuer, was den kompletten Energiekörper ausfüllt und erhellt. Die Schwelle zum Unerkennbaren wird überschritten und alle Emanationen der ursächlichen Macht sind sofort erfahr- und nutzbar. Man verbrennt am Feuer von Innen, verlässt die bisherige Welt und hat damit den Zustand der dritten Aufmerksamkeit gewonnen.