Wir haben keine Zeit und doch sind wir von Ewigkeit umgeben.

Carlos Castaneda

Das Träumen

Das Träumen ist zusammen mit dem Sehen und auch dem Fühlen als Teil des zweiten Ringes der Kraft direkt über die Funktion des Willens mit der Absicht und damit mit dem Unbekannten, dem Nagual verbunden. Es ist aber die einzige der drei Funktionen, die nicht im Wachbewußtsein aktiv genutzt wird, sondern im Schlaf. Die Träumer haben aufgrund ihrer psychischen Disposition eher die Fähigkeiten den unbewußten Teil des Selbst zu nutzen. Es werden in diesem Bereich unbekannte, unfassbare, bislang unentdeckte Welten wahrgenommen und in diesen auch bewußt gehandelt.

Nicht-tun der Blickfixierung
Dieses Nicht-Tun ist Teil von verschiedenen Traumtechniken, die sich auch teilweise mit den Pirscherübungen überschneiden. Es sind aber im Kern Techniken die die Verbindung zur zweiten Aufmerksamkeit stärken und viel mehr den transzendenten Bereich unserer Möglichkeiten ansprechen.
Eine Auswahl sind zum Beispiel diese Übungen:
Horchen auf die Geräusche der Welt, das richtige Gehen, das Suchen nach dem richtigen (Kraft)Rastplatz, das Fühlen der Linien der Welt, das Gaffen, das Nicht-tun des Schlafens und der Träume.